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PSAgA -Arbeiten & Retten in engen Räumen, Behälter

Produktinformationen "PSAgA -Arbeiten & Retten in engen Räumen, Behälter"

Spezialausbildung gemäß DGUV Regel 112-198/199 und DGUV Regel 113-004 

1. Beschreibung
Wenn es eng wird, muss jeder Handgriff sitzen Arbeiten in Tanks, Kanälen, Schächten oder Silos gehören zu den gefährlichsten Tätigkeiten in der Industrie. Die Risiken sind unsichtbar (Gase, Sauerstoffmangel) und offensichtlich (Absturz, schwierige Rettung). Wer hier einsteigt, begibt sich in einen "Confined Space" – einen engen Raum, aus dem es im Notfall oft kein einfaches Entkommen gibt. Dieser Lehrgang kombiniert zwei lebenswichtige Bereiche: Den sicheren Umgang mit Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) und die speziellen Anforderungen beim Einsteigen und Retten aus Behältern. Wir schulen Ihre Mitarbeiter darin, Gefahren vor dem Einstieg zu erkennen (Freimessen), sich korrekt zu sichern und – das Wichtigste – im Notfall den Kollegen unter schwierigen Bedingungen sicher nach oben zu retten. Denn: Die Feuerwehr kann in engen Industrieanlagen oft nicht sofort eingreifen. Die erste Rettung muss durch das eigene Team erfolgen. 

2. Lehrgangsinhalt
Vom "Freimessen" bis zur Rettungswinde Dieser intensive Kurs verknüpft Theorie mit harter Praxis. Die Teilnehmer lernen, Rettungskonzepte nicht nur zu verstehen, sondern unter Stress anzuwenden.
Theoretische Ausbildung:

  • Rechtsgrundlagen: Verantwortlichkeiten nach DGUV und Betriebssicherheitsverordnung. 
  • Gefährdungsbeurteilung: Was macht den "engen Raum" gefährlich? (Atmosphäre, mechanische Gefahren, Engstellen). 
  • Freimessen: Grundlagen der Gasmesstechnik (Sauerstoff, Ex-Schutz, Toxine) vor dem Befahren. 
  • Sicherungsposten: Aufgaben und Kommunikation des "Mannes am Loch". 
  • Hängetrauma: Medizinische Gefahren durch langes Hängen im Gurt und Erste-Hilfe-Maßnahmen. 

Praktische Ausbildung:
  • PSAgA-Training: Korrektes Anlegen des Auffanggurtes, Einstellung und Sichtprüfung. 
  • Equipment: Umgang mit Höhensicherungsgeräten, Dreibaum (Tripod) und Rettungswinden. 
  • Einstiegübungen: Sicheres Befahren von Schächten/Behältern (vertikaler Zugang). 
  • Rettungsübungen:
    - Retten einer bewusstlosen Person aus der Tiefe (senkrecht).
    - Rettung aus engen Mannlöchern unter Einsatz von Rettungshubgeräten.
    - Anwendung von Rettungstragen oder Schleifkorbtragen (wenn vorhanden). 

Dauer: 1 Tag – 8 St